Thomas Hanelt begann seine musikalische Ausbildung (Klavier, Gesang, Chor- und Orchesterleitung) am Dr. Hochs Konservatorium in Frankfurt/M. und an der Staatlichen Hochschule für Musik Heidelberg/Mannheim. Bereits während des Studiums besuchte er Meisterkurse bei Julius Kalmar in Wien, Helmut Rilling in Stuttgart und Richard Schumacher in Lugano.
1989 wurde er Schüler von Sergiu Celibidache in München, der seine musikalische Arbeit nachhaltig beeinflusste. Bei verschiedenen Projekten arbeitete er mit dem Konzertchor und dem Philharmonischen Orchester Darmstadt.
Beim Schleswig-Holstein Musikfestival arbeitete er in den Jahren 1991-93
für Dirigenten wie Sir George Solti, Mtslav Rostropovich, Yehudi Menuhin
und Paavo Berglund.
1992 assistierte er Lorin Maazel in Rom und gehörte später zu dessen Conducting Masterclass in Pittsburgh, USA.
Im Jahr 1995 übernahm er die musikalische Leitung der Herrnsheimer
Schlossfestspiele in Worms und dirigierte die europäische Erstaufführung
der Oper "Washington Square" des zeitgenössischen amerikanischen
Komponisten Thomas Pasatieri.
Seit 1991 ist er Leiter des Motettenchor Frankfurt, mit dem er die große
Chor- und Oratorienliteratur aufführt, darunter auch zahlreiche
Uraufführungen.
1998 konzipierte er die Reihe "Chormusik und Literatur" bei der
Schauspieler wie Karl Michael Vogler, Otto Sander, Christian Quadflieg,
Christian Brückner ,Walter Sittler, Michael Quast u.a. mitwirkten.
Darüber hinaus ist er mit verschiedenen Ensembles bei zahlreichen
europäischen Festivals und in Südamerika aufgetreten. Seit 2000 arbeitet
er regelmäßig mit der Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg
zusammen. 2007 arbeitete er als Stimmbildner und Chorleiter beim Tölzer
Knabenchor in München. Seit 2009 leitet er die Kinderchöre der von ihm
initiierten Singschule in Bad Nauheim. Im selben Jahr war er
Gastdirigent bei den Stuttgarter Choristen und dem Kammerchor der
Universität Ramon Llul in Barcelona.
Seine eigenen Chorkompositionen werden bei internationalen Verlagen in
Deutschland (Möseler, Ferrimontana) und Finnland (Sulasol)
veröffentlicht.
Er ist Autor der ZDF/3SAT-Dokumentation "Unsere Stimme".
Hessische Chorakademie
Anne Ganzenmüller wurde 1984 in Rottweil geboren und erhielt bereits während ihrer Schulzeit eine erste Gesangsausbildung. Sie sammelte Erfahrungen in verschiedenen Chören und Vokalensembles. Desweiteren war sie Preisträgerin im Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" 2005.
Nach ihrem Abitur im Jahr 2004 hospitierte sie an der Oper Köln im Bereich Regie und war anschließend bis September 2005 im Rottweiler Zimmertheater und im Stuttgarter "Theater der Altstadt" als Regie-Assistentin, Inspizientin und in der Abendspielleitung tätig.
Seit Oktober 2005 studiert sie in der Klasse von Prof. Claudia Eder an der Hochschule für Musik in Mainz.
Im Verlauf ihres bisherigen Studiums nahm sie an verschiedenen Kursen u.a. der Internationalen Sommerschule "Singing Summer" 2007 und 2008 teil und trat im Rahmen des Festivalsommers der Kammeroper Schloss Rheinsberg 2007 und 2008 auf.
Im August 2008 wurde sie beim Internationalen Meistersingerkurs in Neustadt an der Weinstraße mit dem 3. Preis ausgezeichnet und gestaltete mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter der Leitung von Ari Rasilainen das Neujahrskonzert im Dezember 2008. Im Juli 2009 sang sie den Sopranpart des Oratoriums "Die letzten Dinge" von Louis Spohr unter der Leitung von Prof. Ralf Otto in der Christuskirche Mainz.
Desweiteren war sie 2009 als Lauretta in Giacomo Puccinis "Gianni Schicchi" am Landestheater Rudolstadt zu hören. In der Spielzeit 2009/10 hat sie als Mitglied des Jungen Ensembles des Staatstheaters Mainz in der Produktion "Dido und Aeneas" von Henry Purcell die Rolle der Belinda übernommen.
Seit Oktober 2007 ist sie als Stimmbildnerin bei MainzVocal tätig und erteilt zudem seit August 2008 Stimmbildungsunterricht an der Gutenberg-Schule in Eltville/Hessen (- einer Modellschule mit dem Angebot eines Schwerpunkts Gesang).
Die Sopranistin Katrin Le Provost wurde 1985 im französischen Quimperlé geboren. Ihre erste Gesangsausbildung erhielt sie 2001 durch Claudia Dilles-Ullmann an der Musikschule Offenburg und privat bei der französischen Mezzo-Sopranistin Karine Motyka.
Als Solistin der Theatergruppe des Theatre Alsacien
debütierte Katrin Le Provost mit 16 Jahren an der Opéra
du Rhin de Strasbourg mit dem Lied "Sag mir wo die
Blumen sind". In der Kategorie "Duo-Gesang" belegte
sie gemeinsam mit Silvia Hauer beim Landesentscheid
2004 den 1. Platz und den 3. Platz beim
Bundesentscheid.
Neben zahlreichen Konzerten und Galaauftritten sang sie im Juni 2006 im Rahmen der Chorsängerausbildung des Collegium Musicum gemeinsam mit der Europachor-Akademie und dem Choeur de l'opera National de Lyon als Chorsängerin bei Wagners Lohengrin unter Kent Nagano. Ab April 2007 studierte sie bei Professor Thomas Dewald an der Hochschule für Musik Rheinland-Pfalz. Außerdem spielte sie die Rolle der Sheila Franklin in "Hair- Das Musical" einem Projekt der Hochschulgruppe der Musical Inc.der Musikhochschule Mainz.
Anfang 2008 begann Katrin Le Provost mit der Arbeit
als Stimmbildnerin bei MainzVocal. Seit April 2009
studiert sie bei Prof. Claudia Eder. In der Spielzeit
09/10 singt sie die Belinda in "Dido und Aeneas" von
Henry Purcell in einer Inszenierung von Arila Siegert
am Staatstheater Mainz, unter der musikalischen
Leitung von Prof. Michael Schneider.
Bühnenerfahrung:
Samstag, 26.11.2011, Samstag, 03.12.2011,
Sonntag, 25.12.2011,
11:00 Uhr, Musikalische Gestaltung des Weihnachtsgottesdienstes in der St. Johannis Kirche, Mainz, Bischofsplatz 10
| Gloria |
| Tota pulchra es |
| Maurice Duruflé | |
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O come, let us sing |
| Egil Hovland |